Umweltverschmutzung – Belastung für die Meere

Vielleicht ist es uns gar nicht so bewusst, weil wir nicht jeden Tag damit in Kontakt kommen. Aber der Lebensraum unserer Meeresbewohner ist in Gefahr. Jeden Tag gibt es in den gängigen Tageszeitungen einen Artikel dazu. Beispielsweise in der ZEIT „In 35 Jahren mehr Plastik als Fische im Meer“. Kann oder mag man sich das wirklich vorstellen? Über 2/3 der Erdoberfläche ist Wasser und somit in Gefahr. Wollen wir diesen Lebensraum wirklich gefährden? Wir müssen etwas gegen die Umweltverschmutzung tun, wenn wir unseren Planeten retten wollen.

Forscher der Ellen MacArthur Foundation liefern uns die Fakten

In ihrer Studie haben sie belegt, dass bereits im Jahr 2050 die Menge an Plastik die Menge an Fischen übersteigen könnte. Für mich unvorstellbar, aber bereits zum jetzigen Zeitpunkt gelangen pro Jahr acht Millionen Tonnen Plastik in die Meere. Warum diese sinnlose Umweltverschmutzung? Sicherlich liegt es an unserem individuellen Bewusstsein, aber auch die Verpackungsindustrie trägt ihr Päckchen dazu bei. Der verbrauch von Verpackungsmaterial steigt an und nur 32% dieser Materialien wird danach richtig entsorgt. Klar müssen wir lernen richtig zu recyclen, aber das Grundproblem liegt sicherlich wo anders begraben.

Schwimmende Müllhalden als Umweltverschmutzung

Wie es aussehen kann, wenn dieser ganze Müll in unsere Meere gerät können wir an vielen Stellen beobachten. Der Plastikmüll sammelt sich aus verschiedenen Strömungen an und treibt auf offener See in einer großen Fläche weiter. Die wohl bekannteste schwimmende Müllhalde, auch bekannt als trash vortex, ist größer als der Bundestaat Texas und ist durch die Meersströmungen zwischen Hawai und dem Nordpazifik entstanden. Eine sehr fragwürdige „Sehenswürdigkeit“.Umweltverschmutzung

Die Plastikrückstände sind deshalb so gefährlich, da sie sich in der Land- und Meeresumwelt anreichern und sich langsam aber sicher in giftige Teilstücke zersetzen. Diese verschluckbaren Kleinteile stellen eine Gefahr für alle Meeresbewohner dar. Vögel, Fische und Meeressauger verwechseln diese Kleinteile mit Nahrung und vergiften sich daran. Besonders Meeresschildkröten sind davon betreffen. Sie verwechseln schwimmende, weiße Plastiktüten mit Quallen – eines ihrer Grundnahrungsmittel.

Wir müssen etwas gegen diese Umweltverschmutzung machen. Jeder sollte seinen Beitrag leisten. Schau doch mal in unseren Blog. Wir haben dir auf vielen unserer Seiten kleine Tipps und Anregungen gegeben, sodass auch du aktiv im Umweltschutz werden kannst.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.